
Doch... - ... zu diesem Zeitpunkt hätte Connery Moore immer noch lässig an die Wand gespielt in Sachen Bond!Wäre durchaus möglich gewesen, ihn noch weitere drehen zu lassen...Aber da mochten sich wohl einige Leute nicht mehr...GOLDFINGER ist das ABSOLUTE Highlight unter ALLEN Bond-Filmen > Feuerball kam danach und konnte ihn nicht mehr toppen und die späteren Bond-Filme auch nicht! Allein schon deshalb weil Connery nicht mehr wollte und die beiden nachfolgenden Filme ein Schlag ins Wasser waren!Es gelang einfach nicht den passenden Ersatz zu finden obwohl auch damals schon Moore für die Rolle vorgesehen aber anderweitig gebunden war!Trotzdem paßte Moore meiner Meinung nach nie so recht in die Rolle des BOND.Entscheiden ist: wer das Geld hat, stellt die Regeln auf, sonst geht GAR NICHTS!Zurück zum Film: da es das Remake von FEUERBALL ist, sollte man sich beide Filme mal hintereinander anschauen...Aber toppen kann auch dieses Remake GOLDFINGER nicht!
Was für eine Ironie, - dass dieser Bond, der nicht mal wirklich zur Reihe gehört, der beste bisher ist. Dieses Machwerk sprüht vor Witz und Selbstironie (unbedingt mit Orginalton gucken), das Orginal von 1965 dagegen ist langatmig und kann bei weitem nicht mit den restlichen Connery-Bonds mithalten. Warum Thunderball so erfolgreich war, liegt wohl u.a. daran, dass die Erwartungen nach From Russia With Love und Goldfinger groß waren. Man hätte auch andere Teile neu auflegen können, aber wahrscheinlich traute man sich nicht an die anderen heran oder man wollte an den finanziellen Erfolg seiner Zeit anknüpfen. Connery gibt uns in der finalen Einstellung ein Augenzwinkern, so sollten wir diesen Film auch sehen mehr als eine Parodie auf sich selbst, denn als waschechten Bond. Somit ist diese Produktion aus heutiger Sicht auch nicht direkt als Konkurrenz zu den ebenfalls superben Moore-Teilen zu sehen, gleichwohl sie Bond neues Leben einhaucht.Das Team hat sichtlich Spaß, diesen Film zu drehen. Barbara Carrera (aka Fatima Blush) mimt eine herrlich durchgeknallte Spectre-Agentin. Largo, diesmal keine stumpfsinnige Marionette Blofelds, nimmt zum Teil bizarre Züge an, z.B. als er beim Computerspiel verliert. Großartig gespielt. So auch der obligatorische Bettvorleger, hier gespielt von Kim Basinger. Einziger Wermutstropfen ist, dass Q im OT den dümmlichen Namen Algernon verpasst bekommt und alle anderen beteiligten Personen, besonders M, eher störend wirken.Fazit: Für alle verbissenen Ur-Bond-Liebhaber: Lieber nicht gucken, es könnte zu erhöhtem Bluckdruck führen. Alle anderen sollten sich die Filmunterschrift zu Herzen nehmen: If you haven t seen Sean Connery in Never Say Never Again then you haven t seen James Bond 007!
Connery ist gut, aber.... - Wie schon erwähnt wurde, fehlt das gewisse Etwas:Keine Gunbarrelsequence, das mag ja noch verzeihlich sein, da es sich eh um einen inoffiziellen Bondfilm handelt, ABER: der Score ist sehr schwach. Das passt von vorne bis hinten nicht! Da ich Filme auch mit Musik assoziiere, schneidet Sag niemals nie nicht ganz so gut ab, wie die anderen Bondfilme mit ihren fantastischen Scores von Leuten wie John Barry oder George Martin.Ich möchte gerne mal einen Vorredner korrigieren:Feuerball ist bis heute der erfolgreichste Bondfilm aller Zeiten, wenn es nicht nach dem Einspielergebnis geht, sondern der reinen Besucherzahl. Mag natürlich auch daran liegen, dass der Hype nach Goldfinger umso größer war. Also wie war das mit kein wahrer Blockbuster?Zu bemängeln wäre noch die spärliche Ausstattung der Sag niemals nie-DVD. Die offiziellen Bondfilme wurden ja Ende 2006 in hervorragender Qualität und mit zahlreichen Extras auf dem Markt gebracht. Ich hoffe das geschieht auch mit Sag niemals nie. Vielleicht Ende dieses Jahres, zum 25-jährigen Jubiläum?
schwächster Connery Bond - Na, ja, wenn ich hier lese bester Bond usw. kann ich nicht glauben, dass dieselben Leute den neuen Bond Daniel wie heißt er noch einmal, verdammen.Hier ist doch auch nichts mehr wie bei den guten klassischen 007 Filmen.Kein Gunbarrel, kein Bond Thema (aus rechtlichen Gründen) dafür aber eine Top Besetzung. Trotzdem Klaus Maria Brandauer als Largo meines Erachtenstotal fehlbestzt. Schwache Musik ausser dem Titelthema.Kein Wunder, dass Connery sich heute von diesem Film mehr als distanziert.Laut seiner eigenen Aussage sind seine Favoriten Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball. Der Film selbst hat eine nette Ausstattung und sein großter Trumpf ist natürlich der Urbond Connery, den ich überhaupt nicht für zu alt halte, wo steht geschrieben dass Bond ewig jung bleibt? Das der Film trotzdem nicht in Schwung kommt liegt am Drehbuch und an der schlechten Action Choreografie. Viele Jahre später hat Connery doch mit The Rock allen bewiesen, dass er immer noch der Action Star ist, also was soll das mit dem Alter?Ich besitze übrigens das deutsche Synchronbuch und weiß daher, das damals alle Szenen, die dann später im Kino geschnitten wurden mit den original Sprechern synchronisiert wurden. Warum jetzt z.T. neue Sprecher verwendet wurden ist mir daher ein Rätsel. Auch das es kein Bonus Material gibt passt eigentlich nicht zu einer Bond Veröffentlichung. Habe die DVD auch in meiner Bond Sammlung, aber als richtigen Bond würde ich ihn eher nicht bezeichnen. Feuerball ist da um Längen besser.
Guter Bondfilm, aber auf dem Teppich bleiben... - Hallo, ja ich weiss, er meckert mal wieder was das Zeug hält, aber Kritik ist ein zweischneidiges Schwert und um den Film gerecht zu bewerten muss man schon sagen, ohne Connery wäre dieser Film nicht mal halb so erfolgreich gewesen.Am Anfang stand Feuerball, der noch von den Original-Bondproduzenten präsentiert, aber aus rechtlichen Gründen nicht produziert werden durfte.Der Ire Kevin McClory hatte sich am Anfang bei Verhandlungen für eine Bondserie schnell die Rechte bei Ian Fleming gesichert und war nun der alleine Producer von Ian Flemings s Roman Thunderball. Ein sehr guter, aber vorallem 1965 sehr erfolgreicher Bondfilm, zwar war der Film nicht mehr ganz so der wahre Blockbuster wie damals 1 Jahr zuvor Goldfinger, aber im Gegensatz zu den heutigen Filmen, immer noch bombastisch erfolgreich. Viele Kinos spielten wieder 24 Stunden den Film, um den Massen Herr zu werden. Dieses Remake nun von Jack Schwartzman und McClory produziert ist wirklich gut, aber Connery wirkt doch etwas zu alt (ähnlich wie Moore bei A View to a kill), als der typische 007, zwar immer noch schlagkräftig und witzig, sitzt das Toupet fest und man denkt wenn man mal die Schwachpunkte ausser acht lässt, Roger Moore, who s that??Doch Cubby Broccoli s 13. 007-Abenteuer: Octopussy stand am Ende gegen Sag niemals noch etwas besser an den Kinokassen dar. Am Anfang toppte Connery, Moore im Einspielergebnis, am Ende ging ihm aber dann die Puste aus und musste sich gegen Octopussy geschlagen geben, welches natürlich an den Originalzutaten von Octopussy lag und die Fans zollten das kräftig mit klingender Münze an den Kinokassen.Naja, nur wo Miracoli drauf steht, ist auch Miracoli drin, oder?Wie auch immer, absolute Highlights von Connery s wirklich letztem Einsatz als James Bond sind die tollen Nebendarsteller, allen vorran Klaus-Maria Brandauer, welcher persönlich von Connery ausgesucht wurde, da er ihn als einen von den fünf-weltbesten Schauspielern hält.Und die absolut geile Kim Basinger als blonde Domino.Und jetzt die Schwachpunkte: Edward Fox als schriller und äusserst unsympathischer Chef M, die störenden Randfiguren die eher zu Statisten verkommen, da sie keine tragende Rolle spielen: Bernie Casey als erster schwarzer Felix Leiter ist der gute Bondkumpel, aber mehr nicht, Bond s Fight gegen Lippe im Sanatorium ist lächerlich, da selbst Bond gegen einen solchen Klotz keine Chance hätte und Connery ist zwar fit und recht flott, aber so ganz abnehmen will ihm das doch keiner, oder?Ober-Minus: Der Score, auch wenn es aus urheberrechtlichen Gründen untersagt wurde das Bondtheme zu verwenden, mit dem James Bond Theme (Zitat David Arnold, Bond-Komponist von 4 Bond-Filmen) ist es auch ein echter Bond (ob Konkurenzfirma/Produzenten oder nicht), ohne das Theme ist es ein Actionfilm, mehr leider nicht. Doch selbst ohne das Bondtheme ist dieser Soundtrack von Filmveteran Michel Legrand ein kompletter Reinfall. Produzent Jack Schwartzman dachte mal sogar darüber nach ihn komplett neu vertonen zu lassen. Aus Respekt vor Legrand verwarf er diese Pläne dann doch wieder... Schade!Also, lediglich Connery s und Brandauers, sowie Basinger s Präsenz und schauspielerisches Können, der Witz, die Story, die Actionszenen halten den Film am Leben und werten ihn auf: Vier Sterne.Sehr gut, aber nur durch Sir Sean!